Städtefreundschaften sollen durch Brexit nicht betroffen sein

Es dürfte schwieriger werden, visafrei könnte der Vergangenheit angehören und europäische Zuschüsse für den Jugendaustausch könnten auch wegfallen. Die Idee in einem gemeinsamen Haus zu leben könnte Erinnerung werden. Auch für Kommunen, die bereits über viele Jahrzehnte mit englischen Kommunen freundschaftlich verbunden sind. Dazu soll es aber nach dem Willen der Oberbürgermeister von Essen und Gelsenkirchen nicht kommen. Man will sich weiter um Nähe bemühen. Essens OB Thomas Kufen und mit Essen Partner von Sunderland:

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Sein Gelsenkirchener Nachbar, OB Frank Baranowski bekräftigt die Städtepartnerschaft in einem Schreiben an den Bürgermeister von Newcastle upon Tyne, Hazel Stephenson, und an den Vorsitzenden des Newcastle City Council, Nick Forbes, hat Oberbürgermeister Frank Baranowski die Partnerschaft zwischen Gelsenkirchen und Newcastle ausdrücklich bekräftigt. Der Oberbürgermeister reagiert damit auf den Ausgang des Referendums über die Mitgliedschaft von Großbritannien in der Europäischen Union und der damit verbundenen Entscheidung einer knappen Mehrheit der Bevölkerung, die EU zu verlassen.

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„Lassen Sie uns unsere Partnerschaft weiter entwickeln“, so Frank Baranowski, der dabei auch an den erfolgreichen kulturellen Austausch während des Kulturhauptstadtjahres erinnert. „Der Brexit sollte nicht dazu führen, dass unsere Städtepartnerschaft einfriert, sondern wir sollten unsere Anstrengungen verstärken, Menschen aus Großbritannien und Deutschland zueinander zu bringen.“

Oberbürgermeister Frank Baranowski bedauert ausdrücklich die Austrittsentscheidung Großbritanniens, sieht darin aber keinen Anlass, die gemeinsame Partnerschaft der Kommunen in Frage zu stellen: „Für unsere Städtepartnerschaft ist es nicht wichtig, wie Regierungen miteinander umgehen, sondern wie Menschen, die sich schon viele Jahre kennen aufeinander zugehen, sich für die jeweilige Partnerstadt interessieren und in der Partnerstadt Freunde haben.“

Foto und Aufnahme: erle

(stk. u. ü. Pm. Ge.)

 

Sjöbo Ungdomsorkester zu Gast in Essen/Ruhr

Das Sjöbo Ungdomsorkester ist derzeitig Gast beim Essener „Schönebecker Jugendblasorchester“. Sie spielen am Sonntag, 3. Juli, ab 15 Uhr symphonische Blasmusik von Klassik bis Pop im Essener Grugapark.

Die Orchesterfreundschaft zu den schwedischen Gästen, die durch kontinuierliche, gegenseitige Besuche gepflegt wird, besteht bereits seit 1964. Die jungen Musikerinnen und Musiker des Schönebecker Jugendblasorchesters verfügen durch ihre zahlreichen Orchester- und Konzertreisen ebenfalls über große internationale Erfahrung.

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Den ersten Teil des Konzertes gestalten die Schönebecker Jugendbläserinnen und -bläser mit Musik aus dem Musical Joseph, Filmmusiken aus Star Wars, einem Queens Park Medley, Erinnerungen an Zirkus Renz und vielem mehr.

Im zweiten Teil präsentieren sich die schwedischen Gäste nicht nur als Ohren-, sondern auch als Augenweide. Sie spielen moderne Marschmusik, Rock und Swing und werden begleitet von Baton Girls, in Deutschland bekannt als Majoretten, die der Musik mit ihren Stäben eine zusätzliche Dimension verleihen.

Der Besuch des Konzertes ist bis auf den Parkeintritt kostenlos.

Titelfoto: Sjöbo Ungdomsorkester